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Politische Erklärung
Wir sehen nicht länger ein, dass die Meinung , die Bedürfnisse, der Wille und die Gefühle von sogenannten "Minderjährigen" weiterhin mit Füssen getreten und nicht ernst genommen werden.
Wir sehen nicht länger ein, dass die Erziehungsgewalt durch pädagogische Einrichtungen wie Familie, Schule, Jugendamt, Polizei, Justiz, Heime, Psychiatrien in der Gesellschaft beschönigt, verhamlost oder ganz verschwiegen wird.
Die durch diese Einrichtungen produzierte reale brutale Jugendgewalt wird wiederum zum Anlass genommen, um diese Einrichtungen zu rechtfertigen und immer weiter auszubauen.
Mit diesen Einrichtungen ist deshalb eine Zusammenarbeit, um diesen Kreislauf der Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und alte Menschen zu beenden, kaum vorstellbar und fast unmöglich.
Wir haben uns vorgenommen, dafür zu sorgen, selber legale Bedingungen zu schaffen, dass Menschen unabhängig ihres Alters und frei von Erziehungstrix und - Abhängigkeiten und ohne Körperfeindlichkeit und Kosumterror nach ihren Bedürfnissen mit Menschen ihrer Wahl selbst bestimmt zusammen leben können.
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SELBSTDARSTELLUNG
Wir sind ein paar Menschen von überall her und haben uns zusammen getan. Wir wollen sowohl an selbst finanzierten festen Plätzen aber auch durch Herumziehen unsere Kinderrechteideen leben und bekannt machen. Vielleicht haben wir Dich ja irgendwo getroffen oder du hast unsere Spuckis irgendwo kleben gesehen. Vielleicht haben aber auch Deine Kumpels unsere wertvollen Gemälde an dich weiter verteilt.
Wie es zu unserer Spuckiaktion gekommen ist:
Wir haben einige Erfahrungen mit Schule und Erziehung gemacht, die unser Leben entscheidend geprägt haben. Vielleicht kannst du ja aufgrund eigener Erlebnisse nachvollziehen, warum wir so denken. Was uns wirklich empört ist, dass wir zugegeben fast überall in der Erwachsenenwelt auf Ablehnung unserer Vorstellungen und Ideen
stossen. Aber noch schlimmer ist, dass die von uns oben erwähnten Einrichtungen zwar viel über Jugendgewalt, Missbrauch und über "hyperaktive" Kinder reden (manchmal auch plärren), selber aber nicht mal in der Lage sind, ihre eigenen gewalttätigen Strukturen öffentlich zu diskutieren und zuzugeben.
Wir wollen durch unsere Aktion darauf aufmerksam machen, dass es in Deutschland eine zunehmende Zahl von Jugendlichen und auch Kindern gibt, die es sowohl zu Hause, als auch in der Schule, in pädagogischen und psychologischen Beratungsstellen, in Jugendschutzhäusern, in Heimen und in der Psychiatrie nicht mehr aushalten. Für die gibt es praktisch keine Anlaufstellen.
Wer ihnen hilft, und sie auf der Flucht vor diesen Einrichtungen verbirgt, macht sich bereits strafbar.
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Das bedeutet in der Konsequenz, dass diese Kinder und
Jugendlichen wegen der ANGST ihrer Mitmenschen, ihnen zu helfen,
praktisch völlig hilflos und mittellos der Verfolgung durch
entsprechende staatliche Einrichtungen und eben der Strasse ausgesetzt
sind.
Diese unterlassene Hilfeleistung aus Angst vor Bestrafung, bedeutet für
viele Kinder in Deutschland und anderswo den seelischen und oft auch
körperlichen Tod auf der Strasse.
Diese Zustände wollen wir versuchen, mit aller Kraft zu beenden!
Nicht eine einzige politsche Gruppe traut sich, an den Einrichtungen
öffentliche Kritik zu üben, die eigentlich Kindern und Jugendlichen
Hilfe leisten sollten. Das liegt wohl auch daran, dass es Mut braucht,
die
pädagogischen Machtverhältnisse in dieser Gesellschaft zu kritisieren
und anzugreifen, die im Grunde fast jeder Erwachsene Kindern gegenüber
verinnerlicht hat. Und es gibt noch einen Grund: Werr so wie wir,
kein "Wirtschaftswachstum" will, sondern seinen STOP,
muss damit rechnen, für "verrückt" erklärt und
gesellschaftlich isoliert zu werden.
Wir alle wurden zu Hause, in der Schule, im Heim oder anderswo
gehänselt, gemobbt, ausgelacht, fertig gemacht, aber wie! "du
darfst das nicht, das nicht, das nicht und "du musst das und das
und das tun!"
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Sowohl von Leerern und Pädagogen, aber auch von Eltern
wurden wir mit dem Prinzip von "Belohnung" und
"Bestrafung" zum Streben verdonnert, dass es nur so krachte.
Auch von Mitschülern wurden wir beschimpft als "behindert,
"gestört", "faul" , "dumm", "Weichei",
"Schreihals", "Fettkloss", "Neger",
"Schleimer", "Spasti" ,"Behinderter", "Hurensohn",
"Bastard", " fick deine Mutter", "Wixer", "Schwuler" usw. "
Diese Mackersprüche tolerieren wir nicht!
Wir haben auch viel von anderen Kindern und Jugendlichen mitbekommen,
die in ihrem berechtigten Widerstand gegen die Erziehungs- und
Bildungszwangsein(t)richt(er)ungen zusammen gebrochen sind oder sogar in
den "Selbstmord" getrieben wurden.
Wir wollen das, was wir hier schreiben, nicht verallgemeinern, es geht
aber auch nicht, wie so gern behauptet, um
"Einzelfälle".
Einen solchen so genannten „Einzelfall“
findet Ihr HIER
Nachdem Ihr hier selbst sehen könnt, wie es Jugendlichen ergeht, die ihrer pädagogischen Lebensverplanung widerstehen, können wir nur davor warnen, gegen eure
eventuellen Peiniger anzurennen, ohne den Rückhalt von Freunden zu haben. Ansonsten rennt ihr nur mit dem Kopf gegen die Wand! Aber wo findet man schon solche Freunde?
Deshalb suchen wir überall mit Hilfe dieser Spuckiaktion nach aktiven Unterstützern und Freunden, am liebsten natürlich mit der Aussicht und Hoffnung auf ein späteres Zusammenleben und Kämpfen. inzwischen
ist es hier und da immerhin manchen Eltern doch lieber, "ihre" Kinder" würden sich uns
anschliessen, als dass sie hilflos mit ansehen müssen, wie sie
abstürzen.
In diesem Sinne hoffen wir, dass die Spuckis eines Tages zu den richtigen Menschen finden, oder
die Menschen zu ihnen, so dass es in Deutschland vermehrt zu ernsthaften Diskussionen über freie Kinderrechte kommen
wird und diese Aktion uns also mit echten Kinderrechte-Aktivisten zusammen bringt - die Spukis also nicht nur
(kluge) Provokation bleiben.
Das Kinderrechte-Spuki-Team
info@freie-kinderrechte.de
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